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Die Erklärung verschiedener Tierarten

Die Fische

Fische sind wechselwarme Tiere. Sie leben ausschließlich fast immer im Wasser und gehören zu der Gattung der Wirbeltiere. Fische werden als Kiefermäuler bezeichnet, sie zählen aber nicht zu den Landwirbeltieren. Man unterscheidet bei den Fischen in zwei große Gruppen.

Die erste Gruppe der Fische sind die Knorpelfische. Knorpelfische sind Fische die überwiegend nur im Meer leben, wie der Hai, Rochen und die Seekatze. Die zweite Gruppe der Fische sind die Knochenfische. Diese Fische unterscheiden sich noch in Fleischflossern und Strahlenflossern. Unter Fleischflosser zählen die marinen Quastenflosser und die im Süßwasser lebenden Lungenfische. Die Strahlenflosser schließen alle anderen Gruppen ein. Darunter fallen auch alle in Europa lebenden Süßwasserfische. Man zählt auch Schleimaale und Neunaugen zu den Fischen. Diese leben im Meer und Süßwasser Gewässern. Sie sind jedoch kieferlose Wirbeltiere. Die Wissenschaft der Fische nennt man Fischkunde oder auch Ichthyologie.

Knorpelfische gehören auch zu den Wirbeltieren. Knorpelfische sind zum Beispiel Haie, wo es 500 Arten gibt, Rochen, die mit mehr als 600 Arten vertreten sind und die bekannten Seekatzen von dem es 34 Arten gibt. 4% aller Fischgattungen sind somit Knorpelfische. Knorpelfische kommen Überwiegent im Meer vor, aber es gibt auch ein paar Haie und auch Süßwasserstechrochen, die im Süßwasser leben. Das Skelett dieser Fische besteht aus Knorpeln. Diese Knorpel haben jedoch durch die Kalk Einlagerungen eine große Festigkeit erlangt. Jedoch wird bei dieser Gruppe der Fische nie ein richtiges Knochengewebe gebildet. Dies ist ein sehr besonderes Merkmal dieser Fischgattung. In der Mitte der Bauchflosse haben sie noch Klaspern ausgebildet, dies ist wichtig für die Befruchtung.

Das Skelett der Knochenfische ist vollständig bzw. teilweise verknöchert. Zu ihnen zählen Strahlenflosser und Fleischflosser. Strahlenflosser sind heute in der ganzen Welt verteilt. Man findet sie von der Tiefsee bis hoch ins Gebirge und von den Thermalquellen bis zu den Polarmeeren. Fleischflosser haben ihren Namen von ihren Vorfahren. Da diese Landwirbeltiere waren. Heute gibt es nur noch zwei Arten. Zum einen sind das die Lungenfische, die man mit 6 Arten noch findet und zum anderen sind es die Quastenflosser, welche nur noch mit 2 Arten vertreten sind.

Alle Knochenfische findet man in den Mitteleuropäischen Binnengewässern. Sie bilden somit die größte und artenreichste Gruppe der Fische. Es wird selbst heute noch im Meer sowie auch in den Süßwassergebieten, immer wieder neue Arten entdeckt. Jedoch weisen die Fleischflosser nur noch 8 lebende Arten auf und die Strahlenflosser mit mindestens 29000 lebenden Arten. Somit stellen die Strahlenflosser mit mehr als 96% der Fischarten den Rekord bei den Fischen auf.

Die ersten kieferlosen Fischarten gab es schon vor 450- 470 Millionen Jahren. Knorpel- und Knochenfische gibt es schon seit circa 420 Millionen Jahren. Zurzeit weiß man von etwa 31100 Arten der Fische. Jedoch ändert sich die Zahl auch ganz schnell wieder, da man ja immer wieder neue Fische entdeckt.

Auch die Fische sind bedrohte Tiere. Zum einen von den Fischereien, die die Speisefische fangen und zum anderen von den Menschen, die sie als Zierfische fangen. Zum einen bedrohen sie die Fischbestände durch die Schadstoffbelastung, Flussverbauungen und zum anderen durch die Erwärmung und das Aussetzen gebietsfremder Arten. Auch die Austrocknung sind weitere Gefahren dieser Tiere.

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