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Die Erklärung verschiedener Tierarten

Die Hunde

Dass der Hund vom grauen Wolf abstammt, hatten Forscher anhand von Knochenfunde festgestellt. Die Trennung vom Wolf fand ungefähr vor 12 bis 15000 Jahren statt.

Der bekannte Spruch, der Mensch ist auf den Hund gekommen stimmt nicht so ganz, weil der Hund auf den Menschen zuging, da der wildlebende Hund beim Menschen Nahrung fand beschütze er ihn im Gegenzug vor Feinden. So entstand dann die Harmonie zwischen Mensch und Hund.Als der Hund nach Europa kam, war sein Aussehen noch sehr wolfsähnlich. Es entwickelten sich erst verschiedene Hunderassen, als der Mensch anfing den Hund nach seinen Bedürfnissen zu züchten.

Hunde können sehr gut hören, sie hören eine Frequenz von 15 - 50000 Hz wobei der Mensch nur 20 - 20000 Hz hören kann. Der Hund kann auch durch die beweglichen Ohren, Geräusche besser Orten als der Mensch. Das Auge vom Hund kann nur gelb und blau sehen. Das Sehen ist auf die Bewegung optimiert, so wird beim Jagen alles stillstehende ausgeblendet und die Beute ist gut zu erkennen für den Hund.

Die Geschlechtsreife beim Hund beginnt im Alter von 7 bis 11 Monaten, wobei es bei kleineren Hunden auch schon früher sein kann. Die Trächtigkeit dauert ca. 63 - 65 Tage und ein Wurf kann aus 3 - 9 Welpen bestehen.

Wie lange ein Hund lebt, hängt von der Rasse ab, kleinere Hunde können Älter werden als größere. Ein Dackel kann bis zu 16 Jahre alt werden, wobei ein Schäferhund nur ca. 11 Jahre alt wird. Ein Mischling wurde mit 29 Jahren der älteste Hund der Welt.

Durch die regionalen Unterschiede gibt es derzeit 347 Hunderassen, die in 10 Gruppen unterteilt werden.

1. Hütehunde und Treibhunde, 2. Pinscher und Schnauzer, 3. Terrier, 4. Dachshunde, 5. Spitze und Hunde vom Urtyp, 6. Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen, 7. Vorstehhunde, 8. Apportierhunde - Stöberhunde - Wasserhunde, 9. Gesellschafts- und Begleithunde, 10. Windhunde. In Deutschland sind Dackel, Pudel und Schäferhunde sehr beliebt.

Der Dackel ist schon seit dem Mittelalter bekannt. Durch den schlanken Körperbau, wurde er eigentlich für die Jagd unter der Erde gezüchtet. Der Dackel ist auch sehr beliebt als Ausstellungs- und Begleithunde. Es gibt den Normaldackel, Zwergdackel und den Kaninchendackel. Die Dackel unterscheidet man auch nach der Art des Felles, da gibt es den Rauhaardackel, den Kurzhaardackel und den Langhaardackel.

Der Pudel, der heute als Familienhund gehalten wird, war ursprünglich mal ein Jagdhund. Pudel sind sehr intelligent, aber auch verspielt, wachsam und lernwillig. Es gibt vier Größen beim Pudel, den Großpudel, den Kleinpudel, den Zwergpudel und den Toy Pudel. Das Fell vom Pudel ist gekräuselt und wollig zugleich. Früher wurden die Pudel nur in einer Farbe gezüchtet, doch jetzt gibt es sie auch schon in schwarz-weiß und braun-weiß.

Der deutsche Schäferhund gilt als Hütehund und wurde ursprünglich auch hiernach gezüchtet. Der Schäferhund ist sehr treu, anhänglich und ausgeglichen. Ein Schäferhund ist bis zu 65 cm groß. Daher wird der Schäferhund oft als Schutzhund, Polizeihund, Rettungshund oder Blindenhund wegen seiner Intelligenz, Wachsamkeit und seinem sehr guten Gehör und Geruchssinn eingesetzt.

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